domna delliou

Domna Delliou 

 

 

 

 

 

 

 

 

1954 in Athen als Tochter eines Graphikers geboren. Malt seit ihrer Kindheit, teilweise als
Assistentin des Vaters (zu dessen Federzeichnungen sie die Texte mit der Feder in byzantinistischer
Handschrift schrieb). Ausbildung im Fach Dekoration und Grafik (es gibt keine Kunstakademien
in Griechenland). Seit 1973 freiberufliche Dekorateurin und Malerin in Thessaloniki.
Seit 1997 arbeitet sie ausschließlich als freie Malerin in Thessaloniki, Athen und Skopelos.


Künstlerische Entwicklung: Bis zum Alter von 20 Jahren half sie ihrem Vater und schuf
Keramiken zusammen mit ihrer Schwester. Sie wollte ihr Leben lang Porträts malen, hatte aber
eine große Scheu vor Gesichtern, so malte sie zu Beginn nur Körper und ließ die Gesichter
weg. 1969 hielt sie sich zwei Monate lang in London auf und begegnete dort im British
Museum zum ersten Mal den Porträts von Fayoum. Das sind Darstellungen von Verstorbenen,
die griechische Christen im 4. Jhdt. n. Chr. In Ägypten ihren Mumien auf die Stelle des
Gesichts legten. Die verwendeten Materialien waren Plättchen aus Holz oder Leinwand aus
Flachs. Diese Bildnisse machten einen tiefen Eindruck auf sie (Domna bezeichnet sie als ihre
„Verwandten“) und ab da begann sie mit ihren Porträts, die denen von Fayoum in der Tat sehr
ähneln: Großäugige Gesichter in einem sehr an den Byzantinismus erinnernden Stil, teilweise
werden Gold oder Schmuckstücke in das Bild mit eingearbeitet.


Gesichter, Körper, Fragmente. Davon sind in den letzten Jahren etliche entstanden. Auf Steinen,
auf Hölzern, die das Meer anschwemmt – aber auch auf Gegenständen des alltäglichen
Lebens wie Stühlen, Hackstöcken, Fensterläden oder Zeitungspapier. Ihre Werke findet man in
Europa, in Amerika und Tibet - sowohl in privaten wie öffentlichen Sammlungen.


Diverse Gruppen- und Einzelausstellungen in Thessaloniki, Athen, Libadia, Mykonos, Larisa,
Blasti, Kozani, Ptolemaida, Polygyro, Komotini, Kavalla, Serres, Skopelos, Siros, Kreta, München,
Erlangen

 

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